Anzahl von Polizisten steigt in den neuen Bundesländern

In den letzten Jahren ist die Anzahl an eigenständigen Polizeirevieren in Deutschland beträchtlich zusammengeschrumpft.

Vielerorts wurden mindestens eine Dienststelle geschlossen oder mehrere zusammengelegt. Das es in vielen Bereichen Probleme mit der öffentlichen Sicherheit gibt, ist unbestritten. Damit das Sicherheitsgefühl der Bundesbürger wieder steigt und auch in Zukunft Recht sowie Ordnung herrschen, soll bis Ende 2026 in einigen östlichen Bundesländern die Anzahl an Polizisten angehoben werden.

 

Diese positive Nachricht wird zweifelsohne bei vielen Bürgern gut ankommen. In welchen Bereichen die neu eingestellten Polizisten eingesetzt werden, scheint aktuell noch offen zu sein. Das Bedarf in vielen Positionen da ist, gerade im öffentlichen Dienst, liegt in der Sache der Natur. Prinzipiell ist es auch möglich, eine Ausbildung oder Studium zu absolvieren, um anschließend dauerhaft in der Branche arbeiten zu können. Neben einem einwandfreien Prüfungszeugnis wird die Bereitschaft zum Lernen und Schichtdienst erwartet.

Weniger Leiharbeit für mehr Zufriedenheit bei Arbeitnehmern?

Noch vor Jahren wurde Leiharbeit als Allheilmittel bezeichnet, was für Wohlstand und niedrige Arbeitslosenzahlen sorgen sollte.

Mit der Zeit zeigte sich, dass es kaum einen Angestellten einer Leiharbeitsfirma Spaß macht, unter den gegebenen Bedingungen arbeiten zu gehen. Mittlerweile scheint das Modell der Leiharbeit immer mehr aus der Mode zu kommen. Menschen wollen von dem Geld leben können, was sie verdienen, ohne dabei als Leiharbeiter Nachteile erleben zu müssen.

 

Neben einer Tarifbindung und das Arbeiten für nur einen einzigen Arbeitgeber wollen viele Angestellte soziale Sicherheit und Arbeitsverträge, welche keiner Befristung unterliegen. Firmen müssten verpflichtet werden, Fachkräfte oder auch Ungelernte ohne das Modell der Leiharbeit zu beschäftigen. Wenn schlechter bezahlte Leiharbeiter die selben Tätigkeiten machen müssen, wie Menschen, welche direkt über die Firma eingestellt sind und besser bezahlt werden, sorgt dies zudem immer für Unmut. Weder Leiharbeit noch Zeitarbeit sind langfristige Lösungen einer sozialen Marktwirtschaft.

Sicherheitsfirmen am Limit – mehr Anerkennung und Entlastung

Das man mit Klatschen und ausgesprochener Solidarität leider nicht alle Probleme lösen kann, hat die vergangene Corona-Pandemie leider einmal mehr bewiesen.

Auch wenn viele Dienstleister im Sicherheitsgewerbe sehr wichtig für uns sind, mitsamt ihren Aufgaben und kompetenten Personal, ist es leider immer noch so, dass diese weitaus mehr Anerkennung sowie politische Entlastungen zugleich bekommen müssten.

 

Wo andere streiken, hat das Sicherheitsgewerbe sich vorbildlich verhalten und stets eigene Lösungen gesucht, mit den anfallenden Problemen sowie Kostensteigerungen umzugehen. Doch wer mehr Sicherheit für den Staat möchte, sollte natürlich auch bereit sein, selbst etwas dafür zu tun oder gar zu geben. Entlastungen beim Einstellen von Personal sowie bei der Materialbeschaffung, den Lohnkosten und einer Deckelung von zu zahlenden Sozialversicherungsbeiträgen würde man als Staat einen ersten Schritt machen. Letztlich könnte viel mehr für Sicherheitsfirmen getan werden, welche täglich einen wichtigen Beitrag zu unserem gesellschaftlichen Frieden leisten.