Mehr Grenzkontrollen – ein Zwischenfazit

Vor längerer Zeit wurde darüber beraten, was jeder Staat in Europa tun kann, um die Flüchtlingsströme auch in Zukunft beherrschbarer zu machen.

Immer mehr Menschen suchen Schutz und möchten aus etwaigen Krisengebieten fliehen. Diese müssen in der Folge natürlich auch irgendwo untergebracht und aufgenommen werden, doch von wem? Verstärkte Grenzkontrollen sollten bewirken, dass unkontrollierte Einreisen möglichst unterbunden werden, welcher Staat möchte schließlich nicht wissen, wer die jeweilige Landesgrenze passiert?

 

Stand jetzt kann man sagen, dass verschiedene Kontrollmechanismen, Fahndungsmaßnahmen und weitere Aktionen dazu führten, die Ströme von Flüchtlingen besser zu kontrollieren. Dennoch wird es sicherlich  immer noch zahlreiche Schlupflöcher geben, zudem ist es nun die Aufgabe zu entscheiden, wer im Land dauerhaft verbleiben darf. Viele sind der Meinung, dass die Grenzkontrollen noch weiter ausgedehnt und bestehen bleiben müssen, solange die politische Lage in vielen Ländern instabil ist. Vermehrte Grenzkontrollen dienen obendrein der Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit.

Das Jahr 2024 – Zwölf Monate der Wahrheit

Kaum hat das neue Jahr angefangen, so werden wir und die Politik wieder vor neuen Herausforderungen gestellt, welche es in der Folge zu meistern gilt.

Leider ist es so, dass egal, wann man den Fernseher anschaltet, die Nachrichten von überwiegend negativen Ereignissen sowie Meldungen dominiert werden. Düstere Szenarien werden propagiert, nicht nur was mögliche Ausgänge von Wahlen betrifft. Auch steigende Kosten, unzufriedene Menschen und die weltweite Lage bestimmen das aktuelle Geschehen.

 

Wann können wir innerlich endlich wieder zur Ruhe kommen und uns über viele tolle Nachrichten freuen, die nichts mit solchen Themen zu tun haben, fragen sich viele. Letztlich kann die gesellschaftliche Grundstimmung auch von Meldungen in den Medien beeinflusst werden. Mehr Positives würde dementsprechend allen guttun. Doch hierbei ist auch jeder einzelne von uns angehalten darüber nachzudenken, was man selbst positives bewirken und dazu beitragen kann, damit die Demokratie weiterhin lebt.

Mehr Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen

Symptomatischer Aktionismus statt Ursachenbekämpfung

Menschen unter Generalverdacht zu stellen, dass sie eine Straftat begehen könnten, dies ist ein Umstand, welche viele nicht akzeptieren wollen. Es ist also kaum verwunderlich, dass flächendeckende Überwachung an öffentlichen Plätzen für Unbehagen sowie Unmut sorgen. Einige fühlen sich in die Zeit von vor 1990 zurückversetzt, wo pauschale Überwachung nicht selten zur Normalität gehörte. Diese in das Privatleben einschneidende Gegebenheit will wohl kaum jemand wieder haben. Kann eine Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen Straftaten wirklich verhindern?

 

An dieser Stelle scheiden sich die Geister, denn sicherlich können Kameras abschreckend wirken. Doch Videoüberwachung in beispielsweise Zügen verhinderten nicht immer Straftaten, trugen unter Umständen jedoch zur späteren Aufklärung bei. Doch kann man letztgenanntes als Vorwand für etwaige Kamerainstallationen nehmen? Sozialpädagogische Angebote und die Verbesserung der gesellschaftlichen Lebensbedingungen können als Ursachenbekämpfung eher dienlich sein, um Straftaten im Vorfeld häufig zu verhindern, als Aktionsmaßnahmen wie Videoüberwachung.