Eine erste Bilanz nach der Einführung von Bezahlkarten

Noch vor Monaten hat man über die Sinnhaftigkeit der Bezahlkarten für Geflüchtete

diskutiert, bevor sie dann eingeführt wurde. Ziel war es zum einen, dass man den Verwaltungsaufwand verringere. Zum anderen soll verhindert werden, dass Gelder ins Ausland transferiert werden, womit beispielsweise Angehörige von Geflüchteten versorgt werden sollten. Schließlich sollen Bezahlkarten dazu dienen, das Menschen, welche nach Deutschland kommen und geduldet werden, sich selbst mit dem Notwendigsten versorgen können.

 

Karten dieser Art sind zweckgebunden, Besitzer können dennoch monatlich über einen niedrigen Geldbetrag zur freien Verwendung verfügen. So gesehen hat sich die Einführung von Bezahlkarten schon bezahlt gemacht. Doch ist nicht bekannt, ob das Budget für jede Person, welche solch eine nutzt, ausreichend ist. Das zumindest der Verwaltungsaufwand verringert wurde, lässt sich aktuell bereits erkennen. Bleibt abzuwarten, in wie weit sich das System langfristig durchsetzen kann, wenn mehr Menschen nach Deutschland kommen.